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	<title>Heimröstungen Archive &#187; FRIED BEANS</title>
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	<description>schonend trommelfrittierter Kaffee</description>
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	<title>Heimröstungen Archive &#187; FRIED BEANS</title>
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		<title>#12 &#8211; Äthiopien Guji Natural: Low and Slow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Röstung #12 des Guji Natural aus Äthiopien ist für uns eine Premiere. Bisher haben wir uns fast ausschließlich mit dem Rösten von gewaschenen Arabica Kaffees befasst. Der Guji Kaffee ist somit der erste natürlich aufbereitete Kaffee, der uns in die Trommel kommt. Klingt erstmal nicht sonderlich spannend, ist aber für uns durchaus aufregend, da diese Kaffees eine andere Art von Röstung benötigen und wir noch keine Erfahrungen damit in der Fritteuse gesammelt haben. Wer zuerst noch etwas für die verschiedenen Aufbereitungsarten erfahren möchte, kann das in diesem Beitrag nachholen. Theorie Laptop anschalten, Suchmaschine öffnen und los geht&#8217;s. Zum Glück gibt es im Internet tolle Artikel, die die Theorie und das nötige Hintergrund Wissen zum Rösten von natürlich aufbereiteten Kaffee gut beschreiben. Von daher heißt es erstmal lesen. Als Grundlage dienten uns die Artikel von Perfect Daily Grind &#8211; How to Roast Natural &#38; Honey Processed Coffee, Sweet Maria&#8217;s &#8211; Roasting Dry Processed Coffees und natürlich das Buch der Bücher von Scott Rao &#8211; Coffee Roasting Best Practices. Aus all diesen Quellen haben wir uns die wichtigen Aspekte herausgesucht und geschaut, wie wir diese auf die Fritteuse übertragen können. Das erste Mal sollte ja nicht direkt in einer Katastrophe enden! Unsere Änderungen Also, dann schauen wir uns erstmal an, was wir für unsere Röstung angepasst haben: Einwurf-Temperatur (Charge Temperature): Die Einwurf-Temperatur haben wir erstmal um 10 Grad Celsius verringert und damit bei 190 Grad Celsius eingeworfen. Natürlich aufbereitete Kaffees vertragen oft nicht ganz so viel Hitze zu Beginn und neigen dazu schneller zu verbrennen. Initiale Brennerleistung: Die Brennerleistung haben wir zu Beginn direkt auf 60% reduziert, um Tipping oder Scorching zu verhindern (also das Verbrennen der Bohnen durch zu hohe Temperaturen). Erst nach dem TP (Turning Point) haben wir die Brennerleistung hochgefahren. Rate-of-Rise: Die RoR-Werte haben wir zu Beginn etwas niedriger gehalten als sonst und geschaut, dass wir eine flachere und langsamer abfallende Kurve erhalten. Damit ziehen wir die gesamte Röstung etwas in die Länge. Maillard-Phase: Durch den Kurven Verlauf steigt die Temperatur in der Maillard Phase etwas langsamer und die Bohnen erhalten hier etwas mehr Zeit. D.h. es bleibt mehr Zeit für die Reaktionen in der Bohne und die Aromatik, sowie der Körper können sich besser entwickeln. Entwicklungszeit: Durch den insgesamt etwas langsameren Verlauf der Röstung, bekommen wir einen &#8222;sanfteren&#8220; First-Crack und etwas mehr Zeit für die Karamellisierung der Zuckerstoffe im Kaffee. Der Kaffee bekommt im besten Fall einen schönen Körper und behält seine natürliche Süße. So viel also erstmal zur Theorie und den Änderungen, für die wir uns entschieden haben. Ob alles so geklappt hat und das Ergebnis wie gewünscht ausgefallen ist, werden wir später noch aufklären. Hier erstmal das entstandene Röstprofil. Das Röstprofil Im Röstprofil ist deutlich zu erkennen, dass die RoR-Kurve insgesamt flacher verläuft und die Röstzeit dadurch länger ist als sonst. In 14 Minuten rösten wir im Normalfall unsere Espressos. Dies verdeutlicht also den Einfluss der Änderungen auf unsere Röstung ziemlich gut. Ansonsten ist das Röstprofil nicht sehr auffällig und es sind auch keine größeren oder gravierenden Fehler zu erkennen (aus unserer Sicht zumindest). Einziges Manko: Die Rate-of-Rise ist etwas zu schnell abgefallen und wir sind dadurch mit etwas zu wenig Energie in den First-Crack gestartet. Dafür haben wir aber keinen RoR-Crash erfahren und konnten die Röstung sehr kontrolliert zu Ende bringen. Als negativer Effekt ergibt sich daraus, dass die Röstung circa 2 Minuten zu lang gedauert hat. Wir hätten uns eher eine Gesamtdauer von 11 bis 12 Minuten gewünscht. Aber für den ersten Versuch ist das immer noch in Ordnung. Das Röstprofil hat uns aber grundsätzlich erstmal positiv gestimmt und die Erwartungen waren doch sehr hoch. Das Ergebnis Ursprünglich hatten wir den Plan, unser Ergebnis diesmal professionell verkosten zu lassen. Aus zeitlichen Gründen hat das leider nicht geklappt, daher haben wir es selbst übernommen. Den Kaffee haben zur Verkostung im Hario V60 Handfilter bei 93 Grad Celsius aufgebrüht. Dabei haben wir 21 Gramm Kaffeemehl und 300 ml Wasser verwendet. Schon der Duft beim Aufmahlen des Kaffees war grandios. Eine Vielfalt unterschiedlicher Aromen haben den Raum erfüllt. Tasslich lässt sich sagen, dass der Kaffee eine schöne Süße entwickelt hat und leichte Karamellnoten wahrnehmbar waren. Die Fruchtnoten erinnerten uns an Kirsche, Brombeeren und allgemein an süße Früchte. Lediglich die Säure hätten wir uns etwas präsenter gewünscht. Diese war etwas zu zurückhaltend für unseren Geschmack. Unser Fazit: Für den ersten Natural ist alles relativ gut verlaufen. An der Röstzeit werden wir arbeiten, damit wir etwas zügiger fertig werden. Dann sollte etwas mehr Säure im Kaffee verbleiben und der Kaffee dadurch noch etwas interessanter werden. Es wird sicher nicht allzu lange dauern, bis der nächste Natural in der Trommel landet&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/12-aethiopien-guji-natural-low-and-slow/" data-wpel-link="internal">#12 &#8211; Äthiopien Guji Natural: Low and Slow</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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		<title>Blend #2 &#8211; Alexander</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Blend #2 trägt den Namen Alexander und hat einen persönlichen Ursprung. Namensgeber hierfür ist mein älterer Bruder, der auf uns zukam und sich nach einem passenden Kaffee für den Kaffeevollautomaten erkundigte. Das war für uns die Motivation zur Entwicklung einer passenden Mischung. Damit war aber auch direkt klar, dass es sich nicht um eine fruchtig-spritzige Tasse Kaffee handeln wird, sondern um eine dunkle, kräftige und vollmundige Tasse. Mit diesem Vorwissen haben wir dann unterschiedliche Kaffees aus verschiedenen Ländern verkostet, die in ein solches Profil passen könnten und anschließend unsere persönliche Auswahl getroffen. Die Kaffeebohnen Bei der Mischung haben wir uns schlussendlich für 4 verschiedene Kaffees entschieden: Drei Arabica Kaffees und einen Robusta Kaffee. Die Arabica Kaffees haben wir diesmal bei „Maldaner Coffee Roasters“ (https://maldanercoffee.com) in Wiesbaden vor Ort gekauft. Alle Kaffees haben wir anschließend einzeln geröstet und gecuppt, damit wir das jeweilige Geschmacksprofil genauer kennenlernen konnten. Auf Basis der Cupping Ergebnisse haben wir die Röstung für jeden Kaffee noch etwas optimiert und uns dann an die Zusammensetzung gemacht. Dabei haben wir uns immer gefragt, welche Stärken jeder Kaffee für sich hat und was er dem Blend gutes beisteuern kann. Im folgenden Schaubild seht ihr die finalen Röstprofile der Arabica Kaffees (Grün = Brasilien, Orange = Guatemala, Rot = Kolumbien). Bei den Röstprofilen ist deutlich zu erkennen, dass keine Kurve aussieht, wie die Andere. Jedes der Profile ist angepasst an den jeweiligen Kaffee, sodass er sein volles Aroma während der Röstung entfalten kann. Dieser Unterschied verdeutlicht, dass verschiedene Kaffees nicht zusammen geröstet werden sollten. Jeder Kaffee hat seine eigenen Charakteristiken, die eine etwas andere Röstung erfordern. Es gibt sicher Ausnahmen, aber grundsätzlich ist zu empfehlen jeden Kaffee stets einzeln zu rösten. Die Mischung Die Basis für unseren Blend stellt der Arabica Kaffee aus Brasilien dar. Dieser überzeugt mit einer schönen Haselnuss Note, dezenter Frucht und einer sehr feinen Säure. Als Ausgangspunkt für einen Blend ist er also ideal, da der Kaffee eher ruhig und ausgewogen daherkommt. Um dem Blend etwas mehr Fülle zu geben, haben wir den Kaffee aus Guatemala hinzugefügt, der bei der Röstung schöne Noten von dunkler Schokolade und Nuss ausgebildet hat. Insgesamt kommt der Kaffee aus Guatemala sehr kräftig und vollmundig daher, er ist also eine tolle Ergänzung für unsere Basis. Zum Abschluss haben wir uns für einen Kaffee aus Kolumbien entschieden. Hierbei haben wir einen Kaffee gewählt, der eine schöne fruchtige Note ausbildet und nach der Röstung noch deutlich mehr Säure als die restlichen Arabica Kaffees aufweist. Ohne einen gewissen Anteil an Säure würde der gesamte Blend etwas zu langweilig und eindimensional schmecken. Die genauen Mischverhältnisse und die einzelnen Details zu den Röstprofilen werden diesmal allerdings nicht preisgegeben und bleiben unser kleines Geheimnis. Das Extra Zusätzlich zu den feinen Arabica Kaffees gesellt sich ein Kaffee aus Brasilien. Der Canephora Conilon ist ein spezieller Robusta Kaffee aus Brasilien, der sich sehr vollmundig und schokoladig präsentiert und dabei beinahe keine Säure besitzt. Dieser Kaffee verleiht dem Blend die nötige Tiefe, macht die Tasse sehr kräftig und rundet sie damit perfekt ab. Diesen Kaffee haben wir allerdings nicht selbst geröstet, sondern frisch geröstet von Dietrichs Kaffeerösterei (https://www.dietrichs-kaffee.de/) bezogen. Der Kaffeevollautomat Alle Entscheidungen wurden in Hinblick auf die Verwendung im Kaffeevollautomat getroffen. Im typischen Kaffeevollautomaten werden etwas weniger Aromen extrahiert als in einer Siebträgermaschine. Ebenso ist die Kontaktzeit mit Wasser etwas kürzer und der Mahlgrad ein wenig gröber. Diese Faktoren erfordern, dass die einzelnen Komponenten etwas dunkler geröstet werden, damit genug Säuren im Kaffee abgebaut werden können und diese nicht zu dominant in der finalen Tasse sind. Wir haben daher alle Kaffees einzeln als Espresso geröstet und anschließend kombiniert. Das Ergebnis Da wir selbst keinen Kaffeevollautomaten mehr besitzen, konnten wir nur die Zubereitung in der Siebträgermaschine austesten und waren sehr zufrieden. Das Ergebnis war eine ausgewogene und vollmundige Tasse Espresso, die einen begeistern kann. Jeder einzelne Kaffee erfüllt seine Aufgabe und steuert damit seinen Teil zum Endergebnis bei. Auch die sehr positive Rückmeldung von meinem Bruder zum Kaffee hat uns sehr stolz gemacht und war ein schöner Abschluss für unsere Arbeit. Wir genießen den Blend mittlerweile hauptsächlich als Espresso-Hausmischung und vor allem als Basis für unsere milchbasierten Getränke, wie z.B. Cappuccino. Als Kaffee Creme kann uns persönlich diese Tasse nicht so sehr begeistern. Aber Kaffee ist eben Geschmackssache und Geschmack sehr persönlich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/blend-2-alexander/" data-wpel-link="internal">Blend #2 &#8211; Alexander</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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		<title>#11 &#8211; Ruanda Taba Estate: Eine Frage des Geschmacks</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/11-ruanda-taba-estate-eine-frage-des-geschmacks/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee und Röstwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesmal haben wir uns bei der Röstung für einen gewaschenen Kaffee aus Ruanda entschieden, den Ruanda Taba Estate. Der Kaffee wächst auf einer Höhe von 1700 bis 1900 Metern, was dazu führt, dass die Kaffeebohnen relativ hart, im Vergleich zu niedriger gewachsenen Bohnen, sind. Das bedeutet für uns, dass wir die Einwurftemperatur hoch ansetzen und dann auch mit voller Leistung in die Röstung starten können. Zusätzlich müssen wir darauf achten genug Energie in die Bohnen zu bekommen, dass der First-Crack richtig stattfindet. Erfahrungen aus vorigen Röstungen zeigen, dass bei zu wenig Energie der First-Crack kaum wahrnehmbar ist und die Bohnen sich nicht schön entwickeln bzw. vergrößern. Der Kaffee ist dadurch unterentwickelt und kann seine Aromatik kaum entfalten. Also müssen wir darauf achten, dass das diesmal nicht passiert. Wir möchten dieses Mal nämlich herausfinden, ob man einen Crash und das damit verbundene Stagnieren der Bohnentemperatur schmecken kann. Dazu werden wir 2 Röstungen durchführen und diese geschmacklich vergleichen. Die Röstungen Um das Problem des Crashes herbeizuführen, haben wir bei der ersten Röstung die Brennerleistung nach Beginn des First-Cracks sehr weit reduziert. Dadurch haben wir die Rate-of-Rise bewusst abfallen lassen und die Bohnentemperatur damit nahezu zum Stagnieren gebracht. Bei der zweiten Röstung haben wir die Leistung korrekt eingeregelt, sodass die Rate-of-Rise langsam und gleichmäßig sinken konnte (so gut es in der Fritteuse eben machbar ist). Beide Kaffees haben wir auf ca. 15 % entwickelt, da wir sie später als Filterkaffee aufgießen möchten. Zur Verdeutlichung stellen wir euch beide Röstprofile zur Verfügung. Allerdings ohne genaue Brennerwerte oder andere Stellgrößen. In diesem Fall zählt einzig und allein der Verlauf der BT- und RoR-Kurve. Soweit so gut. In den Profilen ist zu sehen, was wir erreichen wollten. Aber kann man diesen Verlauf wirklich in der Tasse schmecken? Wir haben diesen direkten Vergleich bisher auch noch nie gemacht und waren auch dementsprechend gespannt. Für den ersten Vergleich haben wir die Bohnen ca. 24 Stunden ruhen lassen. Anschließend haben wir beide Kaffees vercuppt. Das Cupping Für das Cupping haben wir beide Kaffees entsprechend der SCA Cupping Standards aufgegossen und vercuppt. Um sicherzustellen, dass zumindest Einer / Eine von uns unvoreingenommen an die Sache geht, wusste Justine nicht, welche Röstung sich in welcher Tasse befand. Das Ergebnis war nicht ganz eindeutig. Für uns war es schwierig bis unmöglich große Unterschiede in den Tassen zu finden. Was auf jeden Fall wahrnehmbar war, dass die Tasse der fehlerhaften Röstung mehr Säure aufwies und nicht so ausgewogen daher kam. Von daher sind wir jetzt sehr gespannt, ob wir in der finalen Tasse deutlichere Unterschiede feststellen können. Die finale Tasse Nach einigen weiteren Tagen Ruhezeit für die Bohnen, haben wir beide Kaffees indentisch in unserem Kalita Wave Filter aufgegossen und verkostet. Wir haben beide Tassen sehr aufmerksam getrunken und konnten Folgendes feststellen: Die 1. (fehlerhafte / abgestürzte) Röstung hat ein unangenehmes Spiel zwischen Säure und Bitterkeit. Der Kaffee wirkt insgesamt sehr unausgewogen und ist eher körperarm. Die einzelnen Noten spielen eher gegeneinander und der Kaffee ist nicht sehr balanciert. Die 2. (korrekte / nicht abgestürzte) Röstung kommt deutlich ausgewogener daher. Säure, Frucht und Bitterkeit harmonieren hier gut und bilden ein schönes Gesamtbild. Die Säure ist etwas &#8222;runder&#8220; und die Fruchtnoten kommen deutlicher heraus. Ingesamt ist der Kaffee körperreicher und die Aromatik hat sich deutlich besser entwickelt. Fazit Für uns war das ein tolles Experiment, bei dem wir im direkten Vergleich sehen konnten, was unterschiedliche Röstprofile für Auswirkungen auf das Endergebnis haben. Uns motiviert das auf jeden Fall, weiterhein sehr auf unserer Röstkurven zu achten und Abstürze sowie andere Fehler zu vermeiden. Abschließend können wir noch sagen, dass wir uns im Bereich Cupping noch stark weiterbilden müssen und wollen. Cupping ist eine wunderbare Sache, um die Details eines Kaffees kennenzulernen. Es bedarf aber auch einiger Erfahrung, bis man wirkliche Feinheiten herausschmecken kann. Von daher werden wir, sobald es uns möglich ist, sicher mal ein Sensorik und Cupping Workshop besuchen. &#160;</p>
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		<title>Blend #1 &#8211; Brasilien, Costa Rica, Äthiopien</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/blend-1-brasilien-costa-rica-aethiopien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns ins letzter Zeit mit dem Thema Kaffee Blending theoretisch auseinander gesetzt haben, wollten wir auch endlich unseren ersten eigenen Blend entwickeln. Für den Anfang wollten wir uns an einen Espresso wagen, der im Vollautomat und dem Siebträger zubereitet werden kann. Vor allem, weil wir Espresso und Cappuccino langsam für uns entdeckt haben. Auswahl Um die passenden Kaffees für einen Blend auszuwählen, sollte man ein paar Regeln folgen. Wenn ihr euch dafür interessiert, könnt ihr das im Artikel über die Grundlagen des Kaffee Blendings nachlesen. Ansonsten werden wir hier nicht auf alles detailliert eingehen. Auf jeden Fall haben wir uns für die folgende Kaffee Auswahl entschieden: Die Basis: Brasilien Santos BIO (40%), Brasilien Canephora Conilon (20%) Der Ausbau: Costa Rica Tarrazu SHB (20%) Der Abschluss: Äthiopien Sidamo BIO Grade 2 (20%) Beschreibung Der Brasil Santos BIO ist ein ausgewogener Arabica Kaffee, der einen schönen Körper, ein würziges Aroma und sehr wenig Säure mit sich bringt. Er eignet sich daher ideal als Basis für einen Blend. Dazu gesellt sich der Robusta Kaffee aus Brasilien, welcher einen kräftig schokoladigen Geschmack beisteuert. Er verleiht der Mischung eine schöne Vollmundigkeit und ergibt einen langanhaltenden Nachhall. Damit die Mischung aber nicht zu langweilig wird, haben wir uns dazu entschieden einen Costa Rica Tarrazu als Ausbau zu verwenden. Der Tarrazu bringt eine angenehme nussige Note, eine leichte Süße und eine feine fruchtige Säure in die Mischung ein. Dadurch erhält der Blend die nötige Komplexität und der Geschmack wird deutlich interessanter. Abgerundet wird der Geschmack durch den Sidamo Kaffee aus Äthiopien. Dieser bringt den letzten Kick in die Mischung durch seine zitrusartigen Säuren und seine schönen fruchtigen Noten. Ergebnis Für den Blend haben wir uns für eine mittlere bis dunklere Röstung der Bohnen entschieden, damit er beim Einsatz im Siebträger oder Vollautomaten seinen ganzen Geschmack optimal entwickeln kann. Bei der Extraktion unter Druck werden deutlich mehr Säuren gelöst, als bei der Zubereitung im Filter. Von daher müssen die Säuren während des Röstprozesses deutlich weiter abgebaut werden. Ebenso ist die Kontaktzeit mit Wasser im Vollautomat nicht allzu lang und der Kaffee muss relativ schnell sein Aroma und Geschmack abgeben können. Da die Bitterstoffe des Kaffees aber erst bei längerer Kontaktzeit gelöst werden, muss die Röstung entsprechend angepasst und ein dunkler Röstgrad gewählt werden. Auf jeden Fall können wir sagen, dass die ersten Ergebnisse als Espresso aus dem Siebträger sehr vielversprechend und lecker waren. Als Espresso besitzt der Blend eine schöne Säure zu Beginn. Gefolgt wird sie von einer leichten und fruchtigen Note, die an Steinfrucht erinnert. Abgerundet wird er durch einen wundervollen schokoladigen Geschmack, der lange im Mund bleibt. Wie das Ergebnis aus dem Vollautomat aussieht, können wir bisher noch nicht sagen. Dazu warten wir auf die Rückmeldung. Wir werden den Blend in Zukunft für uns als Espresso Mischung im Siebträger einsetzen und auch als Basis für den Cappuccino verwenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/blend-1-brasilien-costa-rica-aethiopien/" data-wpel-link="internal">Blend #1 &#8211; Brasilien, Costa Rica, Äthiopien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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		<title>#10 &#8211; Ecuador Vilcabamba: Erste Zusammenfassung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee und Röstwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Röstung #10 geben wir euch neben den Infos zur Röstung auch eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse. Nach jetzt schon 10 Röstungen, haben wir einiges beobachten und testen können. Das wollen wir hier einfach mal zusammentragen und schauen, was wir bereits erreicht haben und an was wir noch arbeiten müssen. Die tapfere Fritteuse Als erstes würden wir gerne mal erwähnen, dass unsere Fritteuse bisher sehr tapfer durchgehalten hat. Bisher können wir sagen, dass wir keine technischen Ausfälle auf Seiten der gekauften Hardware haben. Es haben alle Komponenten der Fritteuse durchgehalten. Lediglich die zugekaufte Trommel und 2 Motoren haben seit Beginn den Geist aufgegeben. Aber das ist mehr als verkraftbar. Ansonsten haben wir bei der letzten Röstung nochmals die Grenzen der Heizlampe ausgetestet und neue Erkenntnisse erhalten. Ebenso haben wir einen Zusammenhang zwischen dem Rauschen in den Sensordaten und der Stufe des Lüfters finden können. Dazu aber weiter unten mehr. Erstmal zur Röstung Nummer 10: Für die zehnte Röstung haben wir uns für einen tollen Rohkaffee aus Ecuador, den Vilcabamba aus dem Tal der Hundertjährigen, entschieden. Geplant war eine Röstung mit mittlerem Röstgrad, damit die Fruchtnoten des Vilcabamba durch ein kräftiges und langanhaltendes Kaffeearoma abgerundet werden. Das Röstprofil Das Röstprofil ist dieses mal etwas speziell, da die Röstung für uns ein weiterer Testlauf in Bezug auf die Heizleistung, Temperaturentwicklung und das Auslesen der Sensorwerte war. D.h. unser Profil ist optisch nicht ganz so schmuck aber damit können wir in diesem Fall leben. Die Auswertung Die Auswertung wird heute auch eher kurz und knapp. Dieses mal ist kein gravierendes Aufbäumen oder ein großer Crash im Profil zu erkennen. Die Spitzen zu Beginn und im mittleren Bereich der Röstung lassen sich durch das Bewegen des Temperatursensors erklären und sind damit für die Auswertung nicht relevant. Ansonsten ist der Kurvenverlauf der RoR-Kurve relativ gleichmäßig, was auf den ersten Blick gut aussieht. Allerdings fällt bei genauerem Betrachten auf, dass die Kurve zu schnell zu weit abgefallen ist. Die Temperaturentwicklung des Kaffees ist schon vor Beginn des First-Crack etwas zu niedrig. Zum Glück haben wir dann im Bereich des First-Crack keinen großen Crash erfahren, sonst hätten wir die Röstung an dieser Stelle verloren. So haben die Röstung noch gut zu Ende bringen können, wenn auch ein paar Grad an Endtemperatur fehlen. Ansonsten sind keine großen Auffälligkeiten oder Besonderheiten im Profil für uns erkennbar. Der Geschmack Zum Geschmack lässt sich sagen, dass der Kaffee eine sehr feine Säure besitzt, die sich perfekt mit den fruchtigen Aromen des Kaffees verbindet. Aus dem ersten sehr fruchtigen Eindruck entsteht dann ein intensives Kaffeearoma im Mund, welches langsam ausklingt. Leider ist der Körper des Kaffees nicht allzu stark ausgeprägt und die dunklen Noten könnten noch ein wenig präsenter sein. Aber insgesamt ist es eine wundervolle Tasse Kaffee entstanden. Zusammenfassung Kommen wir nun zur Zusammenfassung unserer bisherigen Erkenntnisse: Die Motorleistung von 6 auf 14 Watt anzuheben, hat sich sehr positiv auf die Laufruhe und Gleichmäßigkeit bei der Drehung ausgewirkt und somit auch auf das Bohnenbild. Die Erhöhung der Umdrehungen pro Minute auf 60 RPM fördert die Durchmischung der Bohnen und schafft eine gute Hitzeverteilung und Übertragung. Die 2 cm mehr an Trommelumfang haben dem Kaffee genügend Platz für die Entwicklung gegeben und die Schaufeln schaffen eine gute und kontinuierliche Durchmischung der Bohnen. Die Steuerung der Heizleistung werden wir für die nächste Röstung noch etwas feiner gestalten, sodass wir in 2% Schritten regeln können, funktioniert aber ansonsten einwandfrei. Die Steuerung der Lüftung wird zurückgebaut und wir behalten die originalen 3 Stufen, die am Gerät bedient werden. Die aktuelle Steuerung stört das korrekte Messen der Temperatur je nach Lüfterstufe. Die Einregelung der Energie vor dem First-Crack entscheidet maßgeblich über Erfolg und Niederlage. Zu viel Energie zu Beginn des First-Crack begünstigt den RoR Crash. Entgegen der letzten Röstprofile, wird die Leistung nach Beginn des First-Cracks nicht mehr erhöht. Das hat soweit zwar funktioniert, hatte aber teilweise negativen Einfluss auf den Geschmack. Das war eine Art Notlösung, wir müssen hier noch den passenden Weg finden, damit wir dies vermeiden können. Für eine optimale Röstung in der Fritteuse sollte die Röstdauer zwischen 10 und 14 Minuten liegen. Die Heizleistung sollte gegen Ende nicht unter 60% liegen, da sonst die Temperatur in der Trommel zu niedrig wird. Die Positionierung und Kabelführung des Temperatursensors konnte optimiert werden, sodass der Sensor besser in den Bohnen gehalten wird. In der letzten Röstung hatte sich die Position des Sensors stark verändert und so zu irreführenden Kurven geführt. Mit diesen ersten Erkenntnissen werden wir sehr bald in die nächste Röstung starten und versuchen diese möglichst optimal und ohne Fehler über die Bühne zu bekommen. Wir sind bisher sehr optimistisch und werden stetig weiter an unserer Qualität arbeiten.</p>
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		<title>#9 &#8211; Costa Rica Tarrazu: Sensorcheck mit Erkenntnissen!</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/9-costa-rica-tarrazu-sensorcheck-mit-erkenntnissen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 09:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir letzte Woche riesen Probleme bei der Röstung hatten, saß der Schock erstmal tief. Der Ausfall unseres Temperatursensors kam sehr unerwartet. Während der Röstung hatten wir daher zuerst vermutet, dass der Sensor abgebrochen sein könnte. Aber die Fehlersuche hat das zum Glück nicht bestätigt. Nun woran lag es aber dann? Gehen wir der Frage einfach mal auf den Grund: Zum einen stehen wir noch relativ am Anfang mit unseren Röstungen. Zwar können wir bereits gute Ergebnisse erzielen, allerdings ist unser Setup, was Hardware und Software angeht, noch nicht finalisiert. Wir testen daher immer mal wieder unterschiedliche Einstellungen in Artisan, oder auch bei der Abtastung der Temperatur mit unseren Sensoren. Im Nachgang konnten wir zumindest auf Seiten der Hardware, also dem Sensor selbst oder unserem Analog-Digital-Wandler, keine Fehler feststellen. Wir haben den Sensor eine halbe Stunde lang die Raumtemperatur messen lassen und konnten in diesem Test keine Fehler erkennen. Von daher gehen wir eher davon aus, dass die Einstellungen in Artisan in Kombination mit unseren eigenen Skripten zum Problem geführt hat und dadurch fehlerhafte Werte erzeugt wurden. Da wir aber nicht zu 100% sicher waren, musste ein Test her. Dieser Test ist unsere Röstung #9. Als Rohkaffee haben wir einen Arabica Kaffee aus Costa Rica, genauer aus der Region Tarrazu, gewählt. Das Röstprofil Diesmal werden wir euch 2 Röstprofile präsentieren, die aber die selbe Röstung zeigen. Das Erste wird auf den ersten Blick etwas verwirrend und wenig aussagekräftig sein. Das Zweite wird eher ein gewohntes Bild abgeben. Wie das zustande kommt, werden wir anschließend aufklären. Schaut erstmal rein. Die Auswertung Die Auflösung ist relativ einfach. Das erste Bild zeigt ungeglätteten Sensorwerte, wie sie von den Sensoren geliefert werden. Das zweite Bild stellt die geglätteten bzw. gemittelten Werte dar, die für die Interpretation und Auswertung besser zu lesen sind. Wir haben uns, um den Fehler eventuell besser nachvollziehen zu können, dazu entschlossen die Glättungen abzuschalten und zu schauen, wie unsere Werte wirklich aussehen. Darüber lassen sich Messfehler und störendes &#8222;Rauschen&#8220; in den Werten besser feststellen. Dabei haben wir deutlich gesehen, dass unsere Messwerte stark von Störeinflüssen durchzogen sind. Was auf jeden Fall ein Problem darstellt, welches wir angehen sollten. Zu erkennen ist dies an den großen Schwankungen in der RoR-Kurve. Röstung und Geschmack Noch ein paar Worte zum Röstvorgang selbst. Die Röstung ist nicht ganz nach Plan verlaufen. Kurz nach Beginn der Maillard Phase ist ein erster &#8222;Flick&#8220;, also ein Aufbäumen zu erkennen, welcher sich kurz nach dem First-Crack wiederholt. Danach ist ein kleiner Crash zu erkennen. ABER: Die Röstung hat sich zum Ende trotzdem gut entwickelt. Wir hatten ca. 17% Entwicklungszeit angestrebt und wollten damit bei ca. 216°C Zieltemperatur landen. Also sind wir nicht weit von unseren Zielwerten entfernt. Auch das geschmackliche Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben eine angenehme, aber eher körperarme Tasse Kaffee mit schönen fruchtigen Aromen und angenehmer Säure erhalten. Das hat uns nach dem Ärger der letzen Röstung wirklich sehr gefreut. Wir haben den Kaffee dadurch umso mehr genießen können. Die Änderungen Auf Grund der Erfahrungen dieser Röstung haben wir noch ein paar Änderungen abgeleitet: Zum einen haben wir die Skripte überarbeitet, die die Sensorwerte einlesen. Wir haben hier die Frequenz für die Übertragung verringert und die Anzahl der Messungen optimiert, die dann gemittelt werden. Durch die analoge Abtastung springen die abgelesenen Werte immer etwas hin und her. Wir haben daher immer mehrere Messungen durchgeführt und diese dann gemittelt. Das bringt etwas mehr Stabilität in die Messwerte. Ebenso haben wir einen Kondensator verbaut, der die Spannungsversorgung der Analog-Digital Wandler stabilisiert und kurze Schwankungen damit ausgleichen kann. Zusätzlich haben wir auf die aktuelle Artisan Version (2.1.2) geupdatet und das Abtastintervall auf 1 Sekunde verringert, um mehr Sensorwerte zu erhalten. Dazu haben wir noch die &#8222;Überabtastung&#8220; aktiviert, was dazu führt, dass pro Intervall 2 Messungen erfolgen und diese nochmals gemittelt werden. Damit sollten wir in der Lage sein mit weniger Glättung in Artisan auszukommen und damit noch direkteres Feedback während der Röstung erhalten. Wir hoffen, dass wir damit die Qualität unserer zukünftigen Röstungen weiter verbessern können. Wir werden sehen, was die kommende Röstung offenbaren wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/9-costa-rica-tarrazu-sensorcheck-mit-erkenntnissen/" data-wpel-link="internal">#9 &#8211; Costa Rica Tarrazu: Sensorcheck mit Erkenntnissen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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		<title>#8 &#8211; Ecuador Loja Fapecafe BIO: Wenns läuft, dann läufts eben&#8230; NICHT!</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/8-ecuador-loja-fapecafe-bio/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir nun einige Zeit nicht rösten konnten, sind wir endlich mit Röstung #8 wieder bei euch. Für die Röstung haben wir einen schönen Kaffee aus Ecuador, nämlich einen Loja Fapecafe BIO. Mit großer Vorfreude haben wir uns die Arbeit gemacht und wollten genüsslich den neuen Motor einweihen. Die bisherigen Testläufe mit alten Bohnen sind gut verlaufen und das Anlaufen des Motors nach dem Befüllen stellte keine Probleme mehr dar. Aber wie es im Leben so ist, kommt auch gerne mal ein neuer Rückschlag. Darauf gehen wir gleich nochmal genauer ein. Vorweg bekommt ihr wieder das Röstprofil vor die Nase gesetzt. Diesmal werdet ihr vermutlich etwas irritiert sein und euch fragen, was da passiert ist. Das werden wir natürlich noch auflösen. Schaut trotzdem einfach mal drauf und genießt die seltsamen Kurven. Die Auswertung Ganz klar zu vermuten ist, dass hier irgendetwas schief gelaufen ist. Und dieser Eindruck täuscht auch nicht. Leider hat nach ca. 6 Minuten unser Temperatursensor angefangen zu spinnen und hat nur noch falsche, bzw. teilweise falsche Werte geliefert. Ab diesem Zeitpunkt war eine normale Röstung nach den Kurven und Werten der Software nicht mehr möglich. Wir haben uns daraufhin dazu entschlossen die Röstung nach Gefühl zu Ende zu bringen. Wir haben also aus den Erfahrungen der letzten Röstungen versucht die Brennerleistung einigermaßen korrekt einzuregeln und gut in den First-Crack zu starten. Den First-Crack konnten wir deutlich wahrnehmen und mit zunehmendem Knallen in der Trommel haben wir die Leistung erstmal erhöht, um sie dann schrittweise wieder herunter zu regeln. Zeitlich haben wir ihm ca. 2 Minuten Entwicklungszeit gegönnt und gehofft, dass wir ein passendes Bohnenbild erhalten. Da wir aber keinen Probenzieher oder richtiges Sichtfenster haben, war das eher eine Glückssache. Aber dann die Erleichterung: Das Ergebnis sah auf zumindest optisch schonmal ganz gut aus. Der Geschmack Auch der Geschmack ist durchaus überzeugend. Der Kaffee ist sicher nicht so ausgewogen, wie er sein könnte, wenn die Röstung kontrolliert zu Ende gegangen wäre. So ist der Kaffee eben sehr fruchtig mit einer deutlichen Säure. Nicht unangenehm, aber eben deutlich wahrnehmbar. In diesem Fall werden wir den Kaffee etwas heißer aufgießen, also ca. bei 93 &#8211; 95 °C, sodass die Säure etwas gemildert wird und der Kaffee ein harmonischeres Bild abgibt. Festzuhalten ist, dass wir den Kaffee auf jeden Fall genießen können und er nicht als Deko Bohne enden wird. Fazit Nunja, was sollen wir dazu sagen. Bei dieser Röstung haben sich das fehlende Sichtfenster und der fehlende Probenzieher deutlich bemerkbar gemacht. Wir, mit unserer Fritteuse, sind eben doch sehr abhängig von zuverlässigen Sensorwerten, da wir uns sonst auf nichts verlassen können. Das mag ein großer Nachteil sein, aber im Moment können wir noch damit leben. In fernerer Zukunft wird auch dieses Problem sicher behoben sein. Bis dahin arbeiten wir weiter an den Röstkurven und einem allgemeinen Verständnis für das Rösten von Kaffee. Ansonsten verbleibt die Fehlersuche und die Fehlerkorrektur, sodass wir problemlos in die nächste Röstung starten können. Wir sind aber guter Dinge&#8230;</p>
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		<title>#7 &#8211; Colombia Supremo: Eine positive Überraschung</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/7-colombia-supremo-eine-positive-ueberraschung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gibts mal wieder eine neue Röstung. Es handelt sich dabei um einen Colombia Supremo aus der Region Medellin. Wir haben den Kaffee als Filterkaffee für diverse Besuche bei der Verwandtschaft geröstet. Es sollte eine klare Tasse Kaffee mit eher schokoladigen Noten entstehen. Als wir allerdings das Ergebnis verkostet hatten, wollten wir ihn eigentlich gar nicht mehr hergeben. Da wir aber nicht so egoistisch sein wollten, haben wir den Genuss dann doch geteilt. Warum eigentlich Überraschung? Wir haben bisher keinen schlechten Kaffee aus Kolumbien getrunken, allerdings haben uns des öfteren ein paar fruchtige Noten oder schöne Säuren im Kaffee gefehlt. Die Tassen konnten zwar durch sehr klare Aromen überzeugen, waren aber nicht all zu spannend. Das können wir von diesem Röstung nicht sagen. Aber wir verraten noch nicht zu viel. Erstmal werden wir uns die Röstung selbst etwas genauer anschauen, bevor wir dann auf den Geschmack eingehen. Das Röstprofil Mittlerweile kennt ihr das Prinzip sicher, aber trotzdem vorweg: Schaut euch das Profil in Ruhe an und versucht es für euch selbst zu analysieren. Uns fallen dabei gleich 2 Punkte auf. Und ja, sie liegen sehr nah beieinander. Die Auswertung Okay, kurz und schmerzlos: 1. Aufbäumen des Kaffees vor bzw. zu Beginn des First-Crack und 2. ein eher schneller Abfall der Rate-of-Rise, also ein leichter Crash. Also genau die Dinge, die wir immer vermeiden wollen. Aber es zeigt sich eben, dass jede Röstung für sich einzigartig ist und man bei jeder Röstung voll konzentriert sein sollte und die Werte akribisch im Auge behalten muss. Man muss oft eingreifen bzw. eingreifen können, bevor es in der Kurve zusehen ist. Daher sollte man die Werte genauso beobachten wie die Kurve. In diesem Fall sind wir mit etwas zu viel Energie in den First-Crack gestartet, wodurch sich der Kaffe noch deutlich aufgebäumt hat. Anschließend haben wir die Brennerleistung zu spät erhöht und damit einen kleinen Crash erzeugt. Ansonsten kann man sagen, dass die Röstung sehr gut verlaufen ist und wir trotz der Fehler am Ende den Kaffee auf Temperatur bekommen haben. Soll einfach heißen, dass er in der Entwicklungszeit gut an Temperatur zugelegt hat. Wenn die Temperatur hier stagniert oder sich sehr langsam entwickelt, entsteht schnell ein ungewünschter Geschmack von gebackenem, eher flachem Kaffee und der Körper bildet sich nicht so schön aus. ABER: nicht jeder kleine Fehler macht den Kaffee direkt ungenießbar. Vielleicht nicht mehr perfekt, aber immernoch sehr sehr gut. Update 12.04.2020: Von der Erhöhung der Brennerleistung nach dem First-Crack sehen wir mittlerweile ab, da es sich negativ auf den Geschmack auswirken kann. Mehr dazu: hier Der Geschmack In diesem Fall können wir festhalten, dass das Profil nicht perfekt aussieht, aber der Geschmack des Kaffees ist beeindruckend. Vermutlich war das unsere erste Tasse mit Bohnen aus der Region Medellin. Sie ist für den besten Kaffees aus Kolumbien bekannt. Der Kaffee besticht durch wundervollen fruchtigen Aromen, einer sehr schönen Fruchtsäure und seinem harmonischen und runden Körper. Insgesamt kommt der Kaffee vollmundig und weich daher. Seine schokoladigen und nussigen Aromen runden den Geschmack dabei ab. Wir können festhalten, dass dieser Kaffee für uns ein absoluter Hochgenuss in der Tasse war und wir ihn auf jeden Fall wieder bestellen bzw. rösten werden.</p>
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		<title>#6 &#8211; Guatemala Delicia SHB: Neue Trommel, Neues Glück&#8230;</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/6-guatemala-delicia-shb-neue-trommel-neues-glueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2020 10:15:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir etwas Probleme mit der ersten Version der Trommel hatten, haben wir die Chance ergriffen und eine neue Trommel zusammengebastelt. Wenn ihr vorher mehr über den Neubau erfahren wollt, dann könnt ihr gerne den Artikel über die Rösttrommel V2 lesen. Ansonsten werden wir hier direkt zur Sache kommen. Dieses mal haben wir einen Guatemala Delicia SHB Kaffee von The Roast Rebels geröstet. Vielmehr möchten wir uns hier weiter mit einem wichtigen Schlüsselelement der Röstung befassen &#8211; dem First-Crack. Die Phase um den First-Crack erfordert nach unseren Erfahrung die meiste Aufmerksamkeit bei einer Röstung. Wir haben uns mit den letzten Röstungen immer weiter mit verschiedenen Methoden dem First-Crack genähert. Festhalten kann man, dass der First-Crack gut vorbereitet sein möchte. Wenn es dann richtig losgeht sollte man die Kurven und Werte sehr genau beobachten, damit man rasch eingreifen kann. Diese Endphase entscheidet maßgeblich über die Qualität einer Röstung. Hier kann man in wenigen Sekunden viel Geschmack und Ausgewogenheit einbüßen. Das Röstprofil Wie auch sonst, gibt es hier erstmal das Röstprofil. Schaut doch mal genau hin und versucht selbst herauszufinden, was wir verändert haben. Es ist wirklich nicht viel, hat aber einen entscheidenden Unterschied gebracht, der die Qualität der Röstung sehr positiv beeinflusst hat. Auswertung So, dann direkt mal zur Auflösung. Ich denke, es ist nicht sehr überraschend, dass sich die Änderung im Bereich des First-Crack befindet. Bisher haben die Brennerleistung immer nur weiter reduziert. Wir haben versucht die Leistung vor dem First-Crack einzuregeln, dann erst mal konstant zu halten und zum Ende hin die Leistung reduziert. Allerdings konnten wir über einige Röstungen hinweg feststellen, dass es am Ende einer Röstung häufig zu einem leichten bis mäßigen Crash der Rate-of-Rise kam. Diesmal haben wir versucht, genau dieses Problem zu bekämpfen. Die Lösung Bei dieser Röstung haben wir uns dazu entschlossen, die Leistung wie gewohnt vor dem First-Crack einzuregeln. D.h. mit nicht zu viel Leistung und Energie in den First-Crack zu gehen, um das Aufbäumen des Kaffees zu verhindern. Allerdings haben wir dann, als der First-Crack sich dem Höhepunkt näherte und das Knallen in der Trommel zunahm, die Leistung nochmals um 10% erhöht, um damit auf die steigende Luftfeuchtigkeit in der Trommel zu reagieren. Diese Feuchtigkeit scheint nämlich einen kühlenden Effekt zu haben, welchen wir durch mehr Energie ausgleichen und somit den Crash der Rate-of-Rise verhindern möchten. Nach der Erhöhung haben wir die RoR-Kurve sehr genau beobachtet und die Leistung schrittweise wieder reduziert, damit die RoR-Kurve nicht wieder ungewollt ansteigt. Update 12.04.2020: Von der Erhöhung der Brennerleistung nach dem First-Crack sehen wir mittlerweile ab, da es sich negativ auf den Geschmack auswirken kann. Mehr dazu: hier Fazit Die erste Röstung mit der neuen Trommel an sich ist also super Verlaufen und hat keine bösen Überraschungen offenbart. Ebenso hatte der erste Versuch der neuen Taktik bei der Röstung Erfolg und wir gehen davon aus, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Wir hoffen, dass wir zukünftig unsere Röstungen gegen Ende besser kontrollieren können. Das geschmackliche Ergebnis dieser Röstung zeigt auf jeden Fall, dass es sich lohnt die Röstkurven sehr genau auszuwerten und zu versuchen auch kleine Fehler zu korrigieren. Das Ergebnis ist ein sehr ausgewogener Kaffee, der mit mit schönen fruchtigen und blumigen Noten daherkommt, die von einer feinen zitrusartigen Säure begleitet werden. Dazu kommen schöne schokoladige und nussige Aromen, die das Geschmacksbild abrunden. Den Kaffee genießen wir als hauptsächlich als Filterkaffee oder aus der Chemex Kanne. Ingesamt können wir also sagen, dass die Röstung ein voller Erfolg war und wir das Ergebnis sehr genossen haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/6-guatemala-delicia-shb-neue-trommel-neues-glueck/" data-wpel-link="internal">#6 &#8211; Guatemala Delicia SHB: Neue Trommel, Neues Glück&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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		<title>#5 &#8211; Myanmar Catuai: Rösten, Cuppen und &#8230;</title>
		<link>https://www.fried-beans.de/5-myanmar-catuai-roesten-cuppen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heimröstungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Röstung #5 des Myanmar Catuai sollte einen schönen fruchtigen Kaffee mit starkem Charakter und betonten Säuren ergeben. Myanmar ist im Bereich der Spezialitäten Kaffees noch nicht lange vertreten, hat aber qualitativ in den letzten Jahren deutlich zugelegt. Diese Tatsache und das interessante Profil des Kaffees haben uns die Entscheidung einfach gemacht. Die Röstung des Kaffees und das Ergebnis sind leider alles andere als gelungen. Die Steuerung der Ventilation Im Beitrag über die Röstung #4 des Sumatra Gayo BIO hatten wir angesprochen, dass wir zunächst die Steuerung der Ventilation umbauen wollten, um mehr Kontroller darüber zu erhalten. Leider waren die Bauteile defekt und bei genauere Betrachtung hat man die echt schlechte Qualität der Teile erkennen können. Von daher gingen die Teile auf direktem Weg zurück und wir haben neue bestellt. Allerdings dauert die Lieferung sicher noch 2 &#8211; 3 Wochen. Also müssen wir uns in diesem Punkt etwas gedulden. Da wir aber keinen Stillstand möchten, haben wir beschlossen trotzdem weiter zu rösten. Und los gehts&#8230; Wie üblich haben wir also 333 Gramm des Rohkaffees exakt abgemessen, die Fritteuse vorgeheizt und den Kaffee bei 220°C eingefüllt. Mit den Erkenntnissen der vorigen Röstungen haben wir uns eigentlich gut vorbereitet gefühlt und waren guter Dinge. Wie üblich bekommt ihr auch hier erstmal wieder das Röstprofil vorgesetzt. Schaut euch das Profil erstmal selbst genau an und versucht die Fehler zu finden. Auswertung Der Start der Röstung verlief erstmal super und die Temperatur hat gut Fahrt aufgenommen. Die Trocknungsphase verlief zügig und die Temperatur kletterte weiter zügig nach oben. Die Regelung des Heizelements hat genau so funktioniert wie sie soll und eine schöne fallende RoR-Kurve erzeugt. Bis zum Punkt des First-Cracks lief die Röstung also einwandfrei und wir waren überzeugt, dass wir einen super Kaffee produzieren würden. Wir waren uns sicher, dass wir uns gut auf den First-Crack vorbereitet hatten, haben das leichte Aufbäumen des Kaffees vor dem First-Crack akzeptiert und wollten die Rötung sauber zu Ende bringen. Allerdings wollte der Kaffee wohl nicht, dass es so endet. Obwohl wir eigentlich super in den First-Crack gekommen sind, ist uns die Röstung genau an diesem Punkt verloren gegangen. Wir können uns auch bis jetzt nicht genau erklären, warum dieser Kaffee so abgestürzt ist. Man kann deutlich erkennen, dass der Kaffee kaum an Temperatur in der Entwicklungsphase zugelegt hat und beinahe stagniert ist. Ein weiterer Versuch&#8230; Daraufhin haben wir entschlossen noch eine Röstung zu starten und versucht mit deutlich mehr Energie in den First-Crack zu starten und damit die Röstung am Ende auf Temperatur zu bringen. Ebenso haben wir mit 33% Ventilation gestartet und dann langsam in 2 Schritten erhöht. Beim ersten Versuch haben wir direkt mit 66% gestartet. Auch dieses Profil, wenn es auch nicht gerade schön ist, wollen wir euch nicht vorenthalten. Auswertung Abgesehen vom unruhigen Verlauf der RoR-Kurve, kann man festhalten, dass auch hier im ersten Bereich die Temperatur zügig angestiegen ist und der Verlauf bis zum First-Crack eigentlich keine offensichtlichen Probleme zeigt. Man kann im Vergleich zum vorigen Profil erkennen, dass wir den Brenner sehr wenig zurückgefahren haben und mit viel Energie in den First-Crack gestartet sind. Ebenso deutlich zu erkennen ist leider, dass wir den Absturz auch damit nicht vermeiden konnten und in genau das selbe Problem wie vorher gelaufen sind. Dieser Kaffee hat uns wirklich gezeigt, dass kein Kaffee wie der Andere ist und jeder Kaffee uns vor neue Herausforderungen stellt. Bei diesem Kaffee haben wir es trotz den Versuchen nicht geschafft ein schönes Profil für den Kaffee zu erzgeugen. Nach dem letzten Erfolg war das wohl der dazu passende Rückschlag. Wir sind immernoch ratlos und können uns nicht genau erklären, was hier schief gelaufen ist. Das Cupping Da wir aber trotzdem neugierig waren, wie das Ergebnis schmeckt, haben wir ein kleines Cupping veranstaltet. Auch wenn das vielleicht nicht das beste Ergebnis wird, hilft einem jedes Cupping seine Sensorik zu trainieren und zu verbessern. Ebenso ist es durchaus interessant herauszufinden, wie sich die gravierenden Fehler aus dem Röstprofil auf den Geschmack auswirken. Fazit Im Cupping haben wir deutlich feststellen können, dass der Kaffee durch die Fehler in der Röstung kaum einen Körper ausbilden konnte und eine fast schon unangenehme Säure entwickelt hat. Ansonsten war er in der Aromatik auch eher unausgewogen. Ein ehrliches Fazit: Diesen Kaffee haben wir absolut unpassend und fehlerhaft geröstet, wodurch er seinen Körper und seine Aromatik überhaupt nicht richtig entwickeln konnte. Vermutlich hätte der Kaffee eine längere und sanftere Röstung benötigt, um die dominanten Säuren etwas abzubauen und der Kaffee Zeit gehabt hätte seinen Körper zu entwickeln. Wir gehen davon aus, dass wir dadurch auch den Absturz in der Entwicklungsphase hätten vermeiden können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.fried-beans.de/5-myanmar-catuai-roesten-cuppen/" data-wpel-link="internal">#5 &#8211; Myanmar Catuai: Rösten, Cuppen und &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.fried-beans.de" data-wpel-link="internal">FRIED BEANS</a>.</p>
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